5 Vorteile von Wissens­management für Unternehmen

Unabhängig von der Größe ihres Unternehmens sind Geschäftsführer, Eigentümer und ambitionierte Führungskräfte stets daran interessiert, das Wissen ihrer Organisation auf eine nützliche Art festzuhalten. Doch das Ziel sollte darüber hinaus gehen: Wissen muss im Unternehmensalltag sinnvoll integriert und nutzbar gemacht werden. So kann es zu einem fundierten, zusätzlichen Steuerungsinstrument für alle Abläufe innerhalb des gesamten Betriebes werden. Der Aufwand in den ersten Phasen eines Wissensmanagement-Projekts rechnet sich schnell und im Laufe der Zeit entstehen daraus messbare Vorteile. Wir haben die 5 wichtigsten für Sie zusammengefasst.

#1: Kein verstaubtes Wissen mehr

Wissen, das in Wissensdokumenten zu finden ist und in regelmäßigen Abständen weiterentwickelt wird, kann vor allem durch die Beteiligung von mehreren MitarbeiterInnen fortlaufend verbessert werden. Denn durch eine vielseitige Nutzung fließen unterschiedliche Perspektiven in ein Dokument und dessen Inhalte werden im Laufe der Zeit kontinuierlich geschärft. Was nicht mehr aktuell oder falsch ist, wird entfernt. Und was wichtig und richtig ist, wird ergänzt.

#2: Zeitersparnis

Da die zentrale Wissensdatenbank als Basis für die Arbeit der MitarbeiterInnen dient, gelangen diese rascher an die gewünschten Informationen. Gemeinsam mit den Führungskräften können sie dadurch schneller und effizienter arbeiten, da auf das bestehende Unternehmenswissen aufgebaut werden kann. Zudem werden durch Wissensmanagement abteilungsübergreifende Doppel- und Wiederholungsarbeiten vermieden − das spart Zeit und Geld.

Gerade wenn neue Arbeitskräfte im Unternehmen eingesetzt werden sollen, kann die Phase der Einarbeitung und Einschulung dieser neuen MitarbeiterInnen durch Wissensmanagement beträchtlich verkürzt werden. Die Expansion eines Unternehmens lässt sich somit leichter bewältigen.

#3: Besser qualifizierte MitarbeiterInnen

Wissensmanagement führt zu einer effizienteren und besseren Arbeitsleistung. Gleichzeitig erhöht es den Wissensstand der einzelnen MitarbeiterInnen, was wiederum die Qualität ihrer Arbeit verbessert. Selbstständiges Arbeiten wird durch fundierte Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen gefördert. In einem unserer Blog-Artikel finden Sie weitere 7 Vorteile von Wissens­management für Mitarbeiter.

#4: Mehr Innovationskraft

Das mit Wissensmanagement explizit gemachte Wissen ist das Fundament für neue Ideen, bietet eine gemeinsame Ausgangsbasis und verringert den Abstimmungsaufwand im Unternehmen. Unternehmenswissen sichert also das Unternehmen ab und begünstigt gleichzeitig Innovationen und Weiterentwicklung.

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Nur wer auf bereits erarbeitetes Know-how und gemachte Erfahrungen aufbaut, kann daraus die richtigen Schlüsse ziehen und sich nach vorne bewegen. Innovationsmanagement ist somit die Grundlage für die entscheidenden Wettbewerbsvorteile der Zukunft: es soll Neues ermöglichen und die bereits vorhandene Kreativität der Organisation fördern. Bestehendes wird dabei immer wieder in Frage gestellt und unnötige Routinen können aufgegeben werden. Die Akzeptanz von Fehlern gehört zu einem innovativen Management ebenso dazu wie das kontrollierte Eingehen von Risiken. Lesen Sie nach, wie Sie mit Wissensmanagement Ideen sinnvoll in Veränderungen umsetzen.

#5: Optimierte, stabile Arbeitsabläufe

In Wissensdokumenten können Themenbereiche und sich wiederholende Abläufe festgehalten und als Standard definiert werden. Die Arbeit der beteiligten MitarbeiterInnen wird dadurch erleichtert, da die Vorgehensweise festgeschrieben und der aktuelle Stand für alle jederzeit einsehbar ist. Je öfter ein und derselbe Arbeitsablauf durchgeführt wird, desto eher werden unnötige oder falsche Schritte erkannt und beseitigt. Wird ein Fehler ersichtlich, kann von allen Beteiligten darauf aufmerksam gemacht werden und dieser einfach und schnell ausgebessert werden.

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Die Erkenntnisse und Erfahrungen vieler verschiedener MitarbeiterInnen fließen auf diese Weise in die Dokumente ein. Gerade kollektives, gemeinschaftlich entwickeltes Wissen ist meist nachhaltiger und deckt weitgehende Eventualitäten ab. Dadurch können Arbeitsabläufe und Prozesse effizienter und gewinnbringender weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse sind optimierte Abläufe sowie eine gesteigerte Prozessstabilität.

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