Kennzahlen: Infografiken einsetzen

Infografiken haben eine Stärke: komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen. Wenn es um Zahlenmaterial geht und Key Performance Indikatoren zum besseren Verständnis einen Kontext benötigen, dann sind Infografiken besonders wertvoll. 

Was ist eine Infografik?

Eine Infografik ist – einfach formuliert – eine visuelle Darstellung von Informationen und Daten. Die Kombination von Text, Bildern und Diagrammen erlaubt eine eindrückliche Präsentation von Daten. So können komplexe Probleme leicht verständlich vermittelt werden.

Egal ob eine Präsentation oder eine Darstellung auf einer Webseite: Zahlen, Daten und Fakten sind oft wichtige Elemente der Botschaft. Im Gegensatz zu einzelnen Diagrammen liegt der Schwerpunkt von Infografiken auf dem Zusammenspiel von mehreren visuellen Elementen. Diese erzählen gemeinsam eine Geschichte – die zentrale Aussage für das Zielpublikum. 

Wie gestaltet man eine gute Infografik?

Ein wenig überraschend lautet hier die Antwort: Beginne mit einer aussagekräftigen Überschrift. Studien zeigten, dass Leser von Infografiken zuerst den Titel verarbeiten, bevor sie in die Infografik selbst eintauchen. Gute Überschriften sind also der Schlüssel zu einer erfolgreichen Infografik: sie machen Lust auf mehr.

Die Infografik legt man am besten als eine gute Geschichte an: sie hat einen roten Faden, der den Betrachter von Anfang bis zum Ende führt. Diesen Faden kann man mit Nummern, Überschriften, Farben, Diagrammen etc. selbst gestalten. Die Kernbotschaft bilden die Daten, die in einem ausgewogenen Verhältnis von Diagrammen zu visuellen Elementen stehen. Der Schlüssel zu einer guten Infografik liegt aber stets in ihrer Einfachheit.

Geschichte der Infografiken
Quelle

Was muss man bei der Erstellung von Diagrammen berücksichtigen?

Das Fundament eines Diagramms sind die Daten selbst. Prüfen Sie deshalb die Zahlen auf Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit, Aktualität. Woher stammen die Zahlen und wann wurden sie erhoben?

Die Kernaussage: Bestimmen Sie die Kernaussage des Diagramms und richten Sie jene Aspekte der Darstellung danach aus, die diese Kernaussage hervorheben. Damit reduziert man die Komplexität der Datenmenge, das Diagramm wird verständlicher.

Die geeignete Grafik: Ein Diagramm kann in vielen Varianten abgebildet werden. Man sollte die jene Form der Grafik wählen, die am besten zur Kernaussage passt. Trends kann man eher mit Liniendiagrammen darstellen, absolute Größen mit Balkendiagrammen. Auf 3D-Grafiken sollte man im Allgemeinen eher verzichten.

Haben Sie die Grafik erstellt, fragen Sie sich nochmals kritisch: wird der Betrachter die Grafik verstehen? Am besten klärt man diese Frage, in dem man einen Kollegen mit der Darstellung konfrontiert. Aber wie immer gilt: ins Tun kommen und ausprobieren! Und nicht vergessen: Quellenangaben mitliefern.

Tipp für den öffentlichen Sektor:

Den Zusammenhang zwischen Wissensmanagement und öffentlichen Sektor erläutern wir ausführlich auf unserer speziellen Seite für die öffentliche Verwaltung und kommunale Betriebe. 

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Herausforderungen im öffentlichen Sektor: Wissensmanagement als Antwort

Wenn Sie sich für die Herausforderungen im öffentlichen Sektor interessieren und mögliche Antworten durch ein Wissensmanagement kennenlernen möchten, empfiehlt sich dieses kostenlose White Paper für eine erste Lektüre:

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