Key Performance Indicators (KPI) im Öffentlichen Sektor

Auch Non-Profits wollen erfolgreich sein: ihre ideelen Ziele sind die Motivation für viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Aber woher weiß man, ob Ziele erreicht werden und ob die eingesetzten Mittel nicht verschwendet sind? KPIs sind oft das richtige Mittel, das herauszufinden. 

Key Performance Indikatoren in Non-Profit Organisationen – mach das Sinn?

Der Begriff “Key Performance Indicator” oder KPI steht für Zielindikator oder Benchmark. Ein Key Performance Indicator ist normalerweise eine Zahl, die einen spezifischen Bereich der Organisation beschreibt und Auskunft über dessen aktuellen Zustand gibt.

Auch Non-Profit-Organisationen verfolgen Ziele. Sie sind zum einen ideeler Natur (Zielerreichung), zum anderen ökonomischer Art (Sicherstellung des Betriebes). Es ist daher wichtig, Kenntnisse über den Grad der Zielerreichung zu haben, um entsprechende Maßnahmen zur weiteren Ausrichtung der Geschäftsgänge zu setzen.

Welche Key Performance Indikatoren sind für Non-Profit Organisationen wichtig?

Es existieren in der Fachliteratur hunderte verschiedene KPIs. Die meisten davon sind für Gewinn-orientierte Unternehmen konzipiert. Der Einsatz von spezifischen Key Performance Indikatoren hängt vom Kontext und den individuellen Zielen einer Organisation ab und ist daher nicht immer allgemeingültig. Für Non-Profit-Organisationen haben wir dennoch eine Reihe von KPIs zusammengesucht, die in den meisten Fällen zur Anwendung kommen könnten. Hier eine Auswahl:

  1. Zielerfüllungsgrad: Wie viele der gesteckten Ziele (ideel wie ökonomisch) wurden erreicht?
  2. Spendenwachstum: Die Entwicklung der Spendeneinnahmen über die Jahre.
  3. ROI des Fundrainigs: Wie viele Einnahmen einer Fundraisingkampagne stehen den Kosten dieser Kampagne gegenüber?
  4. Durchschnittliche Höhe der Spende
  5. Rate der wiederkehrenden Spender: Wie viele ihrer Gönner haben nicht nur letztes Jahr gespendet, sondern auch dieses Jahr?
  6. Förderer Lifetime Value: Wie viel (z.B.) Geld wird ein Förderer im Schnitt über seine gesamte Lebenszeit spenden?
  7. Öffnungsrate e-Mail: häufig werden Spendenaufrufe über Newsletter bzw. Mail-Kampagnen getätigt. Die Öffnungsrate gibt Auskunft, wie viel Prozent der angeschriebenen Personen die Mail tatsächlich geöffnet haben. Dies ist ein Wert über die Aufmerksamkeit, die eine Kampagne beim Empfänger auslöst.
  8. Klickrate e-Mail: im Gegensatz zur Öffnungsrate zeigt die Klickrate an, wie hoch die Interaktion mit dem Inhalt eines Mails ausfällt.
  9. Social Media Engagement: Wie viel Interaktion passiert mit den eigenen Posts auf Social Media? Gemessen werden Likes, Shares und Kommentare. Zusätzlich lassen sich jene Follower herausfinden, welche die NPO besonders unterstützen.

Tipp für den öffentlichen Sektor:

Den Zusammenhang zwischen Wissensmanagement und öffentlichen Sektor erläutern wir ausführlich auf unserer speziellen Seite für die öffentliche Verwaltung und kommunale Betriebe. 

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