Mitarbeiter­qualifikation mit WBI Wissens­management

Ein wichtiger Aspekt in der Qualifikation von Mitarbeitern besteht darin, ihnen eine entscheidungs- und handlungsfähige Struktur zu bieten, die ein selbstständiges Arbeiten ermöglicht. Durch den ganzheitlichen Ansatz von WBI Wissensmanagement eignet sich die wissensorientierte Managementmethode für das gesamte Unternehmen.

WBI richtet sich vor allem an Mitarbeiter, die gerne lösungsorientiert arbeiten, konstruktiv veranlagt sind und das Unternehmen mitgestalten möchten, um Ziele zu erreichen und das Unternehmen nachhaltig zu verbessern.

Lebt ein Unternehmen Wissensmanagement, ist es wichtig, bereits beim Vorstellungs- bzw. Einstellungsgespräch zu kommunizieren, dass Wissensmanagement ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur ist. So wird den Mitarbeitern von Anfang an bewusst gemacht, dass Wissen aktiv erfasst und geteilt werden soll.

Damit neue Mitarbeiter in den ersten Tagen nicht vor einem großen Informationsberg stehen, sollte ihnen der Vorgesetzte vor deren Eintritt in das Unternehmen eine vorgefilterte Auswahl an wichtigen Wissensdokumenten zur Verfügung stellen. Durch diese Vorgehensweise kann sich der Mitarbeiter auf seine neue Funktion vorbereiten und seine neue Stelle am ersten Arbeitstag mit einem Wissensvorsprung antreten. Er kann dadurch entspannter in die neue Aufgabe starten und bereits bei der Einschulung die ersten offenen Fragen klären: eine »Win-Win-Situation« für das Unternehmen und die neuen Mitarbeiter im Team.

Onboarding mit WBI

Ab dem ersten Arbeitstag beginnt für die neuen Mitarbeiter die Einschulungs- und Lernphase: das »Onboarding«. Der Fokus des Onboardings liegt in der Identifikation mit dem Unternehmen und der fachlichen Einarbeitung. In der Regel erhalten neue Mitarbeiter in den ersten Tagen einige allgemeine sowie arbeitsplatzspezifische Einschulungen in den jeweiligen Fachbereichen.

Der Onboarding-Prozess mit WBI
Der Onboarding-Prozess mit WBI

Neue Mitarbeiter − speziell Sachbearbeiter − nutzen das Intranet bzw. die Wissensdatenbank in der Einschulungsphase am stärksten. Täglich werden Inhalte von Schulungen nochmals im Intranet gesucht und nachgelesen. Die Neuen lesen sich in die jeweiligen Themen ein und festigen dadurch das gelernte Wissen. Später, wenn sie im Alltag ihren Aufgaben nachgehen, haben sie sich das benötigte Wissen bereits angeeignet und sind daher nicht mehr täglich auf die Wissensdokumente angewiesen.

Interne Weiterbildung mit WBI

Der Fokus der Weiterbildung ist auf die Sicherstellung der fachlichen Qualifizierung der Mitarbeiter ausgerichtet. Ziel ist die ständige Auffrischung und Weiterentwicklung. Auch im Rahmen der internen Weiterbildung basieren alle Schulungen auf bestehenden WiDoks. Gibt es zu einem neuen Thema noch kein bestehendes Wissensdokument, ist es die Aufgabe des jeweiligen  Experten, dazu ein neues WiDok zu erstellen.

Karriere mit WBI

In der Betriebswirtschaft wird zwischen Führungs- und Fachkarriere unterschieden. Die Begriffe wurden von Vera Friedli im Jahr 2002 geprägt und werden als »alternative Karrieremodelle« (Vgl. Friedli 2008, S. 249) bezeichnet.

Bei einer Führungskarriere erfolgt der Aufstieg über:

  • Qualifikationsstufen
  • Leistungsstufen
  • Autoritäts- und Verantwortungsstufen

Bei einer Fachkarriere erfolgt der Aufstieg über:

  • Erweiterte Handlungsspielräume
  • Einsatz von Expertenwissen
  • Übernahme von steigender Fachverantwortung