Wissenslogistik im Wissens­management

Im Wissensmanagement geht es um die Wissensträger und die Empfänger bzw. Nutzer von Informationen. Erst wenn personengebundenes Wissen allen Mitarbeitern und Führungskräften über einfache und schnelle Wege zur Verfügung gestellt wird, kann von einer erfolgreichen, gewinnbringenden Wissenslogistik gesprochen werden.

So meinen Probst, Raub und Romhardt:

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WBI macht es sich zur Aufgabe, das Wissen der Sender den richtigen Empfängern zur Verfügung zu stellen und es besser im Unternehmensalltag zu integrieren. Während man beim Qualitätsmanagement von Dokumentenlenkung spricht, geht es beim Wissensmanagement immer um die Wissenslogistik.

Kontakt zwischen Sender und Empfänger

Wissen muss organisiert, greifbar und nutzbar sein, damit es zielführend kanalisiert und zugänglich gemacht werden kann. Die Wissenslogistik − also die Verteilung von Wissen − kann nur gelingen, wenn das Wissen des Senders beim Empfänger ankommt. Dazu müssen Sender und Empfänger in Kontakt gebracht werden.

Soll in einem Unternehmensbereich eine Entscheidung gefällt werden, muss das notwendige Wissen auch genau dort zur Verfügung stehen.

Führungsaufgabe

Wissenslogistik ist ein Führungsthema, das nicht sich selbst überlassen werden darf. Natürlich kommt Wissen meist irgendwie an der richtigen Stelle an, jedoch leiden dann oft die Effizienz bzw. die Produktivität darunter. Darum sorgt WBI dafür, dass Wissen besser im Unternehmen integriert wird. Es geht nicht nur darum, den Wissensfluss zu ermöglichen, sondern die optimale Steuerung und Kanalisierung des Wissens zu erreichen sowie aufrechtzuerhalten.

Quick Check Wissensmanagement

Überlegen Sie sich, welches Wissen bzw. welche Informationen in Ihrem Unternehmen welche Wege gehen:

  • Müssen sich die Mitarbeiter durchfragen, um an das benötigte Wissen zu kommen?
  • Gibt es eine zentrale Quelle für Unternehmenswissen?
  • Gibt es Schwachstellen oder Unterbrechungen?
  • Gibt es Möglichkeiten, das Wissen zukünftig besser zu verteilen?